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  • Koepferl im Sand Add-On | knolmayer

    Köpferl im Sand - Eine Hommage an Arik Brauer Die Berufsvereinigung (BV) bildender Künstler organisiert die Ausstellung "Köpferl im Sand", die auf den Titel des gleichnamigen Liedes von Arik Brauer Bezug nimmt. 18 Mitglieder der BV stellen Arbeiten aus, die mit sehr unterschiedlichen Darstellungsmitteln und -techniken zu Themen Stellung beziehen, vor denen manche ihren Kopf in den Sand stecken. Ort: Otto-Mauer-Zentrum , A 1090 Wien, Währinger Straße 2-4 Vernissage: 28. Oktober 2022, 18 Uhr Zur Eröffnung spricht u.a. die älteste Tochter Arik Brauers, die Sängerin Timna Brauer . Die Ausstellung ist vom 31.Oktober 2022 bis 2. Februar 2023 zu besichtigen. Aus organisatorischen Gründen bittet das Otto-Mauer-Zentrum um telefonische Vereinbarung eines Besuchstermins unter +43 664 8859 3864. Auf dieser Seite zeigen wir einige Werke, die in der Ausstellung zu sehen sind, und andere, die ebenfalls große Nähe zum Ausstellungstitel dadurch aufweisen, dass in den Werkbezeichnungen unangenehme Tatsachen verniedlicht oder schöngeredet werden. In dem Sinn versteht sich diese Seite als virtuelle Ergänzung der physischen Ausstellung, als Add-On, das die räumliche Beschränktheit traditioneller Ausstellungen in den fast grenzenlosen digitalen Raum erweitert. Wie für Arik Brauer stellen auch für Gerhard Knolmayer Bildtexte eine wesentliche Ergänzung von Bildwerken dar. Texte zu seinen Bildern können auch durch Anklicken des jeweiligen Bildtitels aufgerufen werden. (c) Christian Eichinger: In Memoriam Arik Brauer *** besseres Foto erforderlich (c) Christine A Eichinger : I siach nix, hear nix Den Titel und den Refrain des Liedes von Arik Brauer referenzieren mehrere Ausstellungsobjekte. (c) Petra Traxler-Pilgram : Vogel-Strauss-Politik *** besseres Foto erforderlich (c) Gabriele Bina : Köpferl im Sand *** besseres Foto erforderlich Mit Verlusten verschiedener Art dadurch, dass wir unsere Köpferln in den Sand stecken, beschäftigen sich mehrere Arbeiten. (c) Natascha Walker : Insektensterben *** besseres Foto erforderlich (c) Gerhard Knolmayer: Blue Pacific - Rising High! Das Bild thematisiert den Anstieg der Meere und die damit verbundene Überflutungsgefahr niedrig gelegener Landmassen an Hand sich in den Fluten verlierenden Sands. Die Aufrechterhaltung der Biodiversität ist angesichts des Artensterbens manchen ein großes Anliegen. Dürfen wir uns hier an Blüten vielfältiger Pflanzen erfreuen? Sehen wir in eine Korallenvielfalt an einem ins Blauwasser abfallenden Riff? Realisten sehen einen Ausschnitt aus dem Great Garbage Patch , in dem sich buntes Mikroplastik zusammenfindet. (c) Gerhard Knolmayer: Oh, What an Impressive Diversity! Auch vor den Auswirkungen touristischen Verhaltens stecken wir unsere Köpfe gerne in den Sand. (c) Gerhard Knolmayer: Gemma schaun, gemma schaun, ob die Gletscherwand no da is! Titel frei nach einem Lied von Helmut Qualtinger und André Heller . Der mobile Mensch muss alles selbst "entdecken", damit er von seinen touristischen Erlebnissen berichten und seine Handy-Fotos posten kann. Auch wenn die mit Begeisterung besichtigte Gletscherwand darunter leidet. Schon die Wikinger nannten es "Greenland"! (c) Beatrix Kutschera : Tussi-Urlaub *** besseres Foto erforderlich Elend, Gewalt und Krieg sind Sachverhalte, vor deren detaillierter Wahrnehmung wir unsere Köpferln lieber in den Sand stecken. (c) Parizad Farzaneh: Ohne Titel In der Tat haben wir vieles, was im Osten Europas zuletzt geschehen ist, nicht erwartet. Allerdings gehört viel Realitätsverweigerung dazu, im Bild einen Sonnenuntergang wahrzunehmen. Ein solches Köpferl steckt ganz tief im Sand. (c) Gerhard Knolmayer: Diesen Sonnenuntergang konnten wir nicht erwarten! Ob wir uns vor Corona verstecken oder das Virus ignorieren sollen, war und ist ein Dauerthema der letzten Jahre. (c) Yoly Maurer : Gefallene Masken Haben sich die dargestellten Personen wirklich nicht verändert? Ist es eine Small-Talk-Formulierung, die beruhigen soll? Das Bild ist 2020 entstanden. Zu diesem Zeitpunkt nahm man noch an, dass es eine Zeit "nach Corona" geben werde ... (c) Gerhard Knolmayer: Begegnung nach Corona: "Wie schön, Sie wiederzusehen, Sie haben sich ja gar nicht verändert!" Angesichts der zuletzt zusätzlich entstandenen Krisen stecken viele vor der Klimakrise ihr Köpferl in den Sand. (c) Gerhard Knolmayer: Schon die Wikinger nannten es "Greenland"! So what, Klimaveränderungen hat es immer gegeben. Wegen des angeblichen Klimawandels werden wir uns doch nicht kasteien! (c) Gerhard Knolmayer: Freiheit für die Nordpassagen! Freiheitsbewegungen werden kaum kritisch betrachtet, auch dann nicht, wenn es um Eisfreiheit geht. Die immer länger eisfrei werdenden Nordost- und Nordwestpassagen haben die Fantasie von Logistikern und Touristikern stark beflügelt. Durch die Entwicklungen des Jahres 2022 hat die Nordostpassage allerdings wohl an ökonomischem Potenzial verloren. Und auch das Land, Flüsse und Meere belastende Mikroplastik macht kaum mehr Schlagzeilen. (c) Gerhard Knolmayer: Oh, What a Colorful Architecture! Welche Architektur wird hier bewundert? Sozialer Wohnungsbau mit farbiger Differenzierung, um eine bestimmte Wohneinheit leichter auffinden zu können? Ein Containerhafen oder -schiff? Oder aber gepresstes Plastik, das für den Transport in fremde Gegenden vorgesehen ist? (c) Gerhard Knolmayer: Tansania: Coca-Cola schafft Arbeitsplätze! In Tansania ist Coca-Cola sehr beliebt. Bis 2013 wurde das Getränk in Glasflaschen abgefüllt. Entgegen den aktuellen Forderungen wurde danach zur Abfüllung in Plastikflaschen übergegangen. Der Mann trägt einen schweren Sack mit geleerten Plastikflaschen eine Stiege hinauf; rechts im Bild ein Berg von Plastikflaschen, auf dessen Gipfelbereich er den Inhalt seines Sackes leeren wird. GALLERIES

  • Contact | knolmayer

    Besuchen Sie auch unsere Konaktseite! Wir freuen uns, mit Ihnen in Kontakt zu kommen oder zu bleiben. Sie können uns eine Nachricht senden, die wir in unserem Gästebuch veröffentlichen und nachsehen, wer auf unserer Website bereits Stellungnahmen veröffentlicht hat. Bleiben wir in Kontakt? Gerne würden wir Sie gelegentlich über neue Entwicklungen bei der Dusty Art Gallery informieren und Sie zu Ausstellungen einladen. Bei Verwaltung Ihrer Daten beachten wir selbstverständlich das Datenschutzrecht und insbesondere die Datenschutzverordnung . Kontakt Absenden Vielen Dank für Ihre Nachricht ! Anker 2 Anker 1 Unser lesenswertes Gästebuch freut sich auf Ihren Besuch und Ihren Eintrag! Impressum Disclaimer Home Galleries Guest Book

  • About | knolmayer

    Die Arbeiten aus dem Dusty Art Studio besitzen mehrere Schwerpunkte: - Verfremdungen eindrucksvoller Landschaften - Referenzen auf bedeutende Kunstwerke - Positionen zu aktuellen sozioökonomischen Problemen wie z.B. Klimawandel oder Plastikkrise About Dusty Art about Gerhard Knolmayer

  • W-2025 | knolmayer

    Weihnachtspost in Zeiten des digitalen Wandels Home Galleries Augmented Reality

  • SUBMISSIONS OF CITIZEN ARTISTS (AUGMENTED REALITY)

    Am Beispiel der CLIMATE SPHERE wird gezeigt, wie Augmented Reality Handy-Benutzern gute Möglichkeiten bietet, Kunstwerke zu erstellen (Citizen Art). Es wird angeboten, derartrige Arbeiten einzureichen, um sie auf dieser Website zu veröffentlichen. Citizen Artists Submissions by Citizen Artists Susanna Wenzel, Vienna: "Many circles, one sphere" Submitted 2025-03-27 Maria Santner, Vienna: "Squaring a circle may be difficult, turning a sphere into a cube even more so, but implementing actions with regard to the climate sphere appears to be extremely complex." Submitted 2025-03-25 Harry Putz, Innsbruck, creator of the excellent film "Requiem auf Weiss", augmented the Mittelbergferner by the climate sphere. Starring Harry Putz. Title: "Soon gone". Submitted 2025-03-27 smice.art, Bad Reichenhall, submitted two videos "How much will water levels in the Adriatic rise?" and "Eroded fields meet the rising sea level". Submitted 2025-03-29. Guenter Janska, @drguenterjanska, Vienna, sent two photos entitled "Apparently a dead end" and "Gloomy clouds and a glimmer of hope". Submitted 2025-03-31. Many thanks to Susanna Wenzel, Vienna, who sent a contribution from Znaim to CITIZEN ART, pointing out that "Viticulture will also have to adapt". Submitted 2025-04-07. Contributing to CITIZEN ART, Peter Müller from Berlin added the Climate Sphere to a prestigious artwork by Caspar David Friedrich, recognizing that "Eldena monastery was already affected before the onset of climate change - but gives an idea of the worst-case future ..." Submitted 2025-04-08. Many thanks to Andreas Müller from Berlin, who saw the contrails of the many airplanes blushing in the evening sky and the parallel to the blushing earth: "How does air traffic contribute more efficiently to climate change: Through CO2 emissions or contrails?" Submitted 2025-04-08. Janis Privet, CITIZEN ARTIST from Bern, asks after visiting the Cascata del Salto: "Will such a cooling measure be sufficient?" Submitted 2025-04-09 Maria Santner, Vienna, recognizes in her submission to CITIZEN ART: "Many spheres exist several times, but the most important one is unique: There’s no Planet B!" Submitted 2025-04-09 Simon Meyer and Vinzenz Wyser, Basel, have sent CITIZEN ART a video from their audiovisual Basel exhibition "Atrophia - von schwindenden Gletschern" which is worth seeing and hearing. https://atrophia.ch Open until 2025-04-14. In the foreground a loudspeaker, hidden in glacier farming material, in the background a photo of a lateral moraine, one of those that unfortunately do not always look as attractive as this one. Submitted 2025-04-10. "Skeptical" Contributing to CITIZEN ART, Susanna Wenzel, Vienna, added the Climate Sphere to a great artwork by Raphael. The two angels in Raphael's Sistine Madonna appear to be rather skeptical about future climate developments. Submitted 2025-04-24. Ar ART AR CITIZEN ART AR HOW TO CREATE AR ART Climate Crisis AR PHYSICAL ARTWORKS AR EVERYDAY SITUATIONS gALLERIES HOME

  • Text Plastic Crisis | knolmayer

    Plastics make the World go Round Anker 1 Oh, What an Impressive Diversity! 70x50 cm, Acryl, 2022 Im mittlerweile erreichten Zustand des Anthropozäns sorgen sich (manche) Menschen um die Biodiversität. Doch in diesem Bild sehen wir eine bunte Vielfalt. Sehr divers. Eine Blumenwiese? Oder Korallen an einem ins Blauwasser abfallenden Riff? Oder ist die dargestellte Diversität etwa "man-made"? Sehen wir den Rand eines sich weiter aufbauenden "Garbage Patch"? Die / der Betrachtende entscheidet ... Back Diversity oben GLOBAL-2000-Video einer Kunstaktion zum Stand des Plastikflaschenpfands in Österreich (Januar 2021) Es dauerte bis Januar 2025, bis in Österreich endlich ein Pfand für Plastikflaschen eingeführt wurde (Januar 2025) Ocean oben What Else, George? 60x80x4cm, Collage, Öl, 2018 / 2022 Der Text in George Clooneys Werbespots für Nespresso ist in die Alltagssprache eingeflossen und die Spots sind viral gegangen. Nespresso bietet schmackhaften Kaffee in kleinen Verpackungseinheiten. 2019 wurden allein in Deutschland 3,4 Milliarden Kaffeekapseln verbraucht. Die Kaffeeliebhaber können die Kapseln zum Recycling bringen. Doch Nestle veröffentlicht (vermutlich mit gutem Grund) keine Zahlen darüber, wie viele Prozent der Aluminium-Kapseln recycelt werden. Die Kapseln sind sicher nicht das größte Müllproblem in den Meeren. In diesem Bild stehen sie als Symbole für die Folgen eines bequemen, angenehmen, unbedachten Konsumentenverhaltens. In der EU wird eine neue Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle geplant, derzufolge diese biologisch abbaubar bzw. kompostierbar sein müssen. Neuerdings will Nespresso in einigen Ländern einige Kaffeesorten in Papierkapseln liefern, die kompostierbar und biologisch abbaubar sein sollen. Das Innere dieser Kapseln ist in Biopolymer, einer Art von Kunststoff, ausgekleidet. Das Foto wurde als Deckblatt eines 2023 anlässlich der Ausstellung am Flughafen Basel erscheinenden Katalogs verwendet. Back Coca oben Tansania: Coca-Cola schafft Arbeitsplätze durch Plastikflaschen 50x70 cm, auf Holz, Mischtechnik, 2019 Vor rund 50 Jahren ersetzte Coca-Cola in den USA Glasflaschen (weitgehend) durch Plastikflaschen. Damals war man sich der Bedeutung des Plastikmülls nicht bewusst. In Tansania ist Coca-Cola als Getränk überaus beliebt. Dort ersetzt Coca-Cola erst seit 2013 kontinuierlich die Glasflaschen durch Kunststoffflaschen, obwohl die Probleme mit dem Plastikmüll mittlerweile sehr bekannt sind. Die Plastikflaschenberge wachsen auf Müllkippen ins Unermessliche. Sie sind mit Holztreppen erschlossen, auf denen Arbeiter neu eingelangte Plastikflaschen hinauftragen. Mehrere Fernsehanstalten haben einen eindrucksvollen Dokumentarfilm von Sandrine Rigaud zu diesem Thema gesendet; nun auf YouTube zu sehen (ab 28:00). Aber auch in Europa trägt Coca-Cola vehement zur Entstehung von Plastikmüll bei. Am 28.01.2020 protestierten rund 30 Greenpeace-AktivistInnen vor dem österreichischen Coca-Cola-Werk im Burgenland gegen den enormen Einsatz von Wegwerfplastik. Die UmweltschützerInnen installierten an der Fassade des Werks eine Rohrleitung, aus der symbolisch tausende Coca-Cola-Plastikflaschen aus dem Werk strömten. Greenpeace fordert, dass Coca-Cola seinen Verpackungsmüll drastisch reduziert und im Einzelhandel auf ein Mehrwegsystem umsteigt. Back Archi oben Oh, What a Colorful Architecture ! 50x100 cm, Öl, 2019 Diese Kunststoffabfälle wurden gepresst und landeten nicht im Meer. Wie wird ihr weiteres Schicksal aussehen? Wir können auf Recycling hoffen. Back home next gallery

  • Industrie 4.0 Alles 4.0 | knolmayer

    Industrie 4.0 Fakten Fiktion Marketing sinnentleerte Begrifflichkeit Augmented Reality Video Handy Alles 4.0 From Industry 4.0 to Anything 4.0 Anything 4.0: Facts or Fiction? Gallery Print auf Acrylglas, 7 0x50 cm, Augmented Reality Art Ball, Handschrift mit Acrylmarker, 2023 co-created with Claudio Wabner , 2023 Der 2011 anlässlich der Hannover-Messe geprägte Begriff "Industrie 4.0" entwickelte sich zu einem viel benutzten Schlagwort: In einer wettbewerbsfähigen Produktion müssten alle Elemente des Systems vernetzt sein und miteinander kommunizieren ("Internet of Things"). Es werden 3 zuvor bestehende Formen der industriellen Produktion unterschieden: (1) Einsatz von Dampfmaschinen (2) Verwendung von Elektromotoren (3) Computergestützte Produktion. Die Bezeichnung "4.0" lehnt sich an sequenzbasierte Versionsnummerierungsschemata im Software-Management an; allerdings werden dort in aller Regel auch Nachkommastellen zur Nummerierung verwendet. Die Idee der "Industrie 4.0" wurde manchenorts euphorisch propagiert, es entstand ein Hype (im Juli 2023 ergibt eine Google-Suche nach "Industry 4.0" weit mehr als 40 Millionen Treffer). Zeitschriften wurden zu "Industrie 4.0 Management " oder zu "Industrie 4.0 Magazin "(um)benannt, an Hochschulen wurden Forschungsschwerpunkte und sogar ein "Lehrstuhl für Management der Industrie 4.0 " eingerichtet. Auch das Technische Museum Wien hat "Industrie 4.0" in seinen Ausstellungen thematisiert. Allerdings wird dieses Konzept von anderen Wissenschaftlern und Praktikern wegen mangelnder Umsetzbarkeit als Fiktion abgetan. Das Suffix "4.0" wurde populär und sinnentleert auch dann verwendet, wenn weder 3 Vorstufen noch eine extreme Vernetzung vorliegen. Einige Beispiele: Von "Art 4.0" und "Staatsoper 4.0" über "Normalität 4.0" und "Gender 4.0" bis zu "Wald 4.0" und "Kuhstall 4.0". Mit dem Zusatz 4.0 wird versucht, Aufmerksamkeit zu gewinnen: Das dargestellte Konzept sei neuartig, innovativ, zukunftsträchtig und verdiene große Aufmerksamkeit. Die hier präsentierte Arbeit setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Digitaldruck des ursprünglichen Begriffs auf Papier, kaschiert auf Acrylglas, befestigt mit Alu Dibond, handschriftliche Ergänzungen mit Acrylmarkern und eine sphärische Installation als Augmented Reality Art in Zusammenarbeit mit Claudio Wabner . Damit wird eine Intermodalität zwischen Schrift, Bild und Video hergestellt. Das Werk kann (wie oben gezeigt) als physisches Bild präsentiert werden. Es veranschaulicht zahlreiche, teilweise überraschende Beispiele für die "Kreativität" der Marketing-Texter. Mit dafür geeigneten Handys kann (ohne Installation einer APP) im Browser des Handys eine sich bewegende virtuelle Kugel generiert werden und durch Fingerbewegungen am Display an beliebigen Positionen der realen Umgebung platziert werden. Diese Augmented Reality kann als Foto oder auch als Video festgehalten werden. Aufstieg und Fall des Konzepts 4.0 Foto und Video, basierend auf physischer Bildgestaltung und Augmented Reality, 2023 Literatur Knolmayer, G.F.: Industrie 4.0 – viel Lärm um nichts? In: DerStandard 2016-08-01, S. 19 Mertens, P., Barbian, D., Baier, S.: Digitalisierung und Industrie 4.0 – eine Relativierung. Springer-Vieweg 2017 ar art AR INTRO GALLERIES Home

  • Augmented Reality Exhibition Climate Crisis Los Angeles | knolmayer

    AUGMENTED ART @ ART LAB CALIFORNIA Art Lab California, Los Angeles February 1-15, 2023 Gerhard Knolmayer was very excited when he was invited to an exhibition in Los Angeles - his first presentation in the US! In an international collaboration between Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, Joey Montani and Jamie G.F, an Augmented Art installation "Our Planet Turning Red" was created based on Gerhard’s image "Americas Turning Red". The development process of this virtual globe is described on Sarah's page . In the video below, you can see how this virtual planet arrived at the Art Lab and how it found a convenient location in the exhibition rooms. The exhibition was organized in hybrid form: In addition to physically displayed visual works, other works were shown on oversized screens. This proved very convenient for the presentation of our Augmented Art object. Although several major art fairs were held in Los Angeles in February 2023 (including Frieze Los Angeles and the L.A. Art Show ), we assume that there were no installations at these fairs that made artistic use of Augmented Reality techniques. The organizers' summary: "The pop-up show was a great success and the visitors were excited about the different artworks on our screens." AR Art @ NYC ART expo AR ART galleries home

  • Dusty Art Studio & Gallery | knolmayer

    Dusty Art Studio & Gallery Dusty Art Logo Das Studio wurde 2016 von Gerhard Knolmayer im Wiener Schubertviertel gegründet. Die Bezeichnung "Dusty" bezieht sich nicht auf die dort entstehende Kunst, sondern referenziert die Souterrain-Lage des Ateliers. Die rund 60 m2 großen Räume werden primär als Atelier verwendet. Zukünftig sollen auch kuratierte Ausstellungen junger Künstler nach dem Off-Space-Konzept realisiert werden. CrowdPainting Im Gegensatz zu wissenschaftlichen Arbeiten entstehen Kunstwerke fast ausschließlich als Einzelprojekte. In Anlehnung an diverse "Crowd"-Projekte im Geschäftsleben wurde von TeilnehmerInnen an der Galerieeröffnung ein Bildentwurf im "CrowdPainting" erstellt. TeilnehmerInnen an der Eröffnung des Dusty Art Studios gestalteten unter Leitung von Robert Zielasco in CrowdPainting den Entwurf eines Bildes, dessen Überarbeitung bis heute die Basis für das Logo des Studios bildet. Home About Gerhard Knolmayer Art Galleries Contact

  • Text References Artwork | knolmayer

    References to Artworks Inspiriert von Kykladischen Künstlern Der Kyklade 30x30 cm, Mischtechnik, 2021 Amedeo Modigliani ist für die pointierten Wiedergaben der Nasenpartien seiner Modelle weithin bekannt. Seine Porträts ähneln den Darstellungen der Gesichter auf den kykladischen Idolen - die rund 2500 Jahre zuvor entstanden sind. In einer 2021/2022 gezeigten Ausstellung stellte die Albertina Werke von Modigliani und Picasso prähistorischen Artefakten gegenüber. Ob Gold auf den Kykladischen Inseln bekannt und relevant war, ist nicht mit Sicherheit bekannt. Es wird aber vermutet, dass bei weiteren archäologischen Grabungen derartige Funde gemacht würden. Im Bild deuten verhaltene Goldschimmer auf diese Möglichkeit hin. Back Inspiriert von Emil Nolde Die farbenprächtigen expressionistischen Arbeiten Emil Nolde s haben mich schon früh fasziniert und ich begegnete ihnen während meines langjährigen Aufenthalts in Kiel immer wieder, insbesondere in der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde in Niebüll, nahe der dänischen Grenze. Inspiriert von Noldes "Meer III" 50x70 cm, Acryl, 2022; in Privatsammlung Expressionistische Farbexplosionen charakterisieren viele Bilder Emil Noldes, insbesondere auch seine vielfältigen Meeresdarstellungen. In manchen Werken stellt Nolde das Meer in sehr reduzierter Farbigkeit dar, wie etwa im Bild "Meer III" von 1913. "Eine Farbe", schreibt Nolde in seiner Autobiographie, "bestimmt durch ihre Nähe das Ausstrahlen der Nachbarfarbe, genau so wie in der Musik der Ton im Akkord von seinem Nachbarton seine Klangwirkung erhält." Noldes großes Ölgemälde hat mich zu einem Acrylbild inspiriert, in dem die sich überschlagenden Wellen vor dem fast einheitlichen Hintergrund besonders deutlich zum Ausdruck kommen. Eine farbliche Verfremdung dieses Motivs zeige ich auf der Seite über Colorful Landscapes . Emil Nolde: Meer III, 1913 Back In der Marschlandschaft Emil Noldes 30x40 cm, Mischtechnik, 2017; in Privatsammlung Bei einem meiner Besuche in Niebüll erwarb ich eine Ansichtskarte, die ein als "Marschlandschaft" bezeichnetes Aquarell Emil Noldes wiedergibt. Der von Nolde gewählte Bildausschnitt entspricht in etwa den linken 3/4 meines sein Aquarell referenzierenden Ölbildes. Durch Erweiterung des Blickwinkels erscheint der Buchstabe N als Referenz an Emil Nolde und auch das E für Emil ist mit etwas gutem Willen zu entdecken. Back Kyklade Inspiriert von Pieter Bruegel dem Älteren Babylonische Verwirrungen Bruegel Nolde Meer Nolde Marschlandschaft 60x60 cm, Mischtechnik, 2021; in Privatsammlung Die Geschichte vom Turmbau zu Babel zählt zu den bekanntesten Erzählungen des Alten Testaments. Gott habe die Hybris der Menschen missbilligt und durch Störung der sprachlichen Kommunikation (mit der babylonischen Sprachverwirrung) die Vollendung des Turmbaus vereitelt. Mehrere große Künstler, von Pieter Bruegel bis Anselm Kiefer , greifen diese Erzählung auf. Die vorliegende Darstellung referenziert die großartige Arbeit Bruegels, die im Wiener Kunsthistorischen Museum zu sehen ist. Entstanden ist der Text in der Eisenzeit. Auch in der Eisenzeit werden derartige Großprojekte nicht ohne schriftliche Dokumente ausgekommen sein. Im vorliegenden Bild sind Reste von Schriftzeichen an den Wänden des Turms zu erkennen. Sie stammen offenbar aus verschiedenen Schriftsystemen – die babylonische Verwirrung hat also nicht nur die Sprache, sondern auch die schriftlichen Unterlagen betroffen. Wenige Tage nach Fertigstellung des Bildes brachte der ORF eine Meldung über die Entwicklung der Schriftkulturen . Der Archäologe Felix Höflmayer wird darin wie folgt zitiert: „Archäologische Funde legen nahe, dass semitische Arbeiter … die ägyptischen Hieroglyphen zu einer Buchstabenschrift vereinfacht haben." Schriftliche Aufzeichnungen seien besonders wichtig gewesen. „Vermutlich wurden sie vor allem für administrative Zwecke genutzt ... Tonscherben von kaputten Gefäßen waren genug vorhanden, und man nutzte sie, um schnell etwas zu notieren. 'In gewisser Weise waren sie die Notizzettel von damals.'" Somit e in frühes Beispiel für Kommunikationsprobleme, die bei der Zusammenarbeit von Menschen aus verschiedenen Sprach- und Kulturbereichen auftreten können. Neben der Sprach- und der Schriftverwirrung hat möglicherweise noch eine weitere Verwirrung bestanden: Das auffallende Zeichen auf dem Seitenturm könnte von einer Richtfeier stammen, die ein Teil der Ausführenden in der falschen Annahme ausgerichtet hat, den höchsten Punkt des Bauwerks bereits erstellt zu haben. Nach einer anderen Interpretation sei das Bauwerk für die Ewigkeit konzipiert worden - und weitblickende Architekten hätten die erst Jahrtausende später erforderlichen Warnleuchten für den Flugverkehr berücksichtigt. Zur Klärung dieser Frage sind weitere Forschungsarbeiten dringend erforderlich. Back Raffael Inspiriert von Raffael Kurz vor einer Vision Ezechiels Zu den bedeutendsten Werken Raffael s zählt das im Palazzo Pitti beheimatete und 2017 in der Wiener Albertina gezeigte Werk "Die Vision des Ezechiel". Raffaels Bild zeigt unüberbietbar den entscheidenden Augenblick des Geschehens. Doch wie stellte sich die Szene unmittelbar vor Eintreten der Vision dar? Konzentrieren wir uns nicht allzu oft auf ein bestimmtes Ereignis, ohne Indizien für seinen Entstehungsprozess wahrzunehmen? 40x30 cm, Mischtechnik, 2017; in Privatsammlung Back David Inspiriert von Jaques-Louis David Napoleon auf dem Großen St. Bernhard 40x40 cm, Mischtechnik, 2020 Der Historienmaler Jaques-Louis David und seine Werkstatt haben zwischen 1800 und 1802 fünf Versionen eines Motivs geschaffen, das Napoleon auf einem sich aufbäumenden Pferd bei Überschreitung des Großen St. Bernhards zeigt. Sein rechter Arm weist nach vorne, in eine vermeintlich erfolgreiche Richtung. Diese Bilder befinden sich u.a. in Versailles, im Belvedere in Wien und im Schloss Charlottenburg. Heute wissen wir, dass der Feldzug für Napoleon langfristig nicht erfolgreich endete. Wenn man mein weitgehend zufällig entstandenes Bild interpretieren will: Während der Feldherr noch die vermeintlich richtige Richtung weist, lassen dunkle Schatten zukünftiges Unheil vermuten. Die Zerrissenheit des Reiters und des sich fast sträubenden Pferdes kann als Bezugnahme auf die kommenden Probleme gesehen werden. Back Inspiriert von Caspar David Friedrich Caspar David Friedrichs Wanderer sucht den Mönch 70x70 cm, Mischtechnik, 2020/2024 Der 250. Geburtstag Caspar David Friedrichs wurde 2024 mit mehreren großen Ausstellungen begangen. Als Hauptwerke Friedrichs werden der Wanderer und der Mönch hoch geschätzt. Während der Wanderer eine Gebirgslandschaft betrachtet, blickt der Mönch auf das Meer. Der Besuch dieser Ausstellungen hat Gerhard Knolmayer motiviert, eine 2020 entstandene Arbeit stark zu überarbeiten und Gebirge und Meer auf einem Bild zu vereinen. Der Wanderer macht sich also auf den Weg, den ebenso berühmten Mönch am Meer aufzusuchen. Wie bei Caspar David Friedrich üblich sehen wir nur die Rückenfigur des Wanderers. Back Friedrich Schwind Inspiriert von Moritz von Schwind Kaiser Maximilian schwindelt 40x30 cm, Mischtechnik, 2019 Dem römisch-deutschen Kaiser Maximilian I , dem "letzten Ritter", wurde 2019 in Österreich besondere Aufmerksamkeit geschenkt, jährte sich doch sein Todestag zum 500. Mal. Maximilian ging gerne auf Gämsenjagd. In die Legende eingegangen ist seine Jagd in der Tiroler Martinswand, die ihn an eine Stelle führte, wo er in der Felswand nicht mehr weiter konnte und den Tod vor Augen hatte. Die Bergrettung war damals noch nicht institutionalisiert und auch mit Handys konnte er keine Hilfe herbeirufen. So verbringt er mehrere Tage und Nächte in der Martinswand, zitternd und betend, von Angstattacken geschüttelt. Diese Legende wurde in der Bildenden Kunst mehrmals aufgegriffen. Am Bekanntesten ist das um 1860 entstandene Bild Moritz von Schwinds , das sich im Oberen Belvedere in Wien befindet und die Szene aus der Sicht eines Beobachters schildert. Im September 2019 wurde dieses Bild im Belvedere als "Bild des Monats " präsentiert. Wie aber hat sich die Situation aus Sicht Maximilians dargestellt? Vor ihm taten sich Abgründe auf, er ängstigte sich, er schwindelte, sieht alles nur mehr verschwommen. Ich versuchte, die Begebenheit durch die Augen Maximilians zu schildern. Offenbar befand er sich an einem anderen Ort als jenem, an dem ihn Moritz von Schwind später beobachtete. Der Titel des Bildes ist durchaus doppeldeutig zu verstehen: Die Geschichtsforschung weiß, dass es Maximilian mit der Wahrheit nicht immer sehr genau nahm. So ließ er fiktive Genealogien entwickeln, in denen eine Abstammungslinie der Habsburger konstruiert wurde, die bis zum trojanischen Helden Hektor zurückreicht. Back Anker 5 Inspiriert von Kasimir Malewitsch Kasimir Malewitsch blickt auf den Ätna Kasimir Malewitsch blickt auf "Berge in Flammen" Format je 40x40 cm, Mischtechnik, 2016; beide in Privatsammlung Das "Schwarze Quadrat " von Kasimir Malewitsch zählt zu den meist diskutierten Bildern des 20. Jahrhunderts. Die beiden gezeigten Bilder greifen das Thema auf, ergänzen es aber um Details, die erst bei näherer Betrachtung sichtbar werden. Das Bild links zeigt eine Situation, die auf Alicudi , einer Liparischen Insel, eingetreten sein könnte. Die Dunkelheit auf der abgelegenen Insel, die des Meeres und des Himmels wird durch den Ausbruch des Ätna s nur wenig erhellt. Etwas mehr Helligkeit lassen die bengalischen Feuer und die Fackeln der Bergführer, die am Sommerfest in Altaussee (mit dem Titel "Berge in Flammen ") die Loserwand beleuchten, sowie das Boot im Altausseer See am rechten Bild entstehen. Back Anker 6 Inspiriert von Alberto Giacometti Alberto Giacomettis Katze sucht das Weite 50x70 cm, Mischtechnik, 2016; in Privatsammlung Hund und Katz 30x60 cm, Öl, 2018 Schiele, Giacometti und Malewitsch treffen einander im Kunstkeller 30x40 cm, Mischtechnik, 2016 Alberto Giacometti s Arbeiten gehören zu den unverkennbaren Plastiken des 20. Jahrhunderts. Zu den berühmtesten zählt das 1951 entstandene Werk "Le Chat". Alle drei gezeigten Arbeiten greifen dieses Sujet auf: Im ersten Bild macht die Katze einen Abendspaziergang. Im mittleren Bild trifft "Le Chat" auf den ebenfalls abstrahierten Hund von Keith Haring ; wie häufig bei Haring bellt dieser und strahlt Aggressivität aus, die sogar aus der Farbe der Striche deutlich wird. Die dritte Darstellung phantasiert, Egon Schiele , Kasimir Malewitsch und Alberto Giacometti hätten sich in einem Kunstkeller getroffen und dort Ideen zu späteren Meisterwerken skizziert. Und hier ein Blick auf das weithin bekannte Original: Back Anker 7 Inspiriert von Johannes Itten 80x60 cm, Mischtechnik, 2016 Mit Johannes Itten am Strand Johannes Itten ist außerhalb der Schweiz leider zu wenig bekannt. Itten war lehrender Meister am Bauhaus und hat wesentliche Beiträge zur Farbenlehre geleistet. Das Kunstmuseum Bern und der Gropius-Bau in Berlin stellten Arbeiten von Johannes Itten und Paul Klee in großen Ausstellungen 2012 und 2013 mit dem Untertitel "Gegenseitige Inspiration" gegenüber. Die in Ittens Werk "Am Strand" dargestellte Zerrissenheit einiger Bereiche konnte mit Hilfe von experimentellen Malmitteln und Techniken zitiert werden. Back Inspiriert von Yves Klein Yves' Nike offenbart sich erst im Schatten Die im Louvre gezeigte Nike von Samothrake stammt aus dem 2. Jhdt. vor Chr. und wird als Denkmal zu einem Seesieg über einen König der Seleukiden interpretiert. Die kopf- und armlose Marmorskulptur wurde von Yves Klein 1962 in einer Auflage von 175 Gips-Plastiken nachempfunden und in der ihn charakterisierenden Farbe IKB (International Klein Blue) besprüht. Eines dieser Objekte befindet sich in der Sammlung Heidi Horten und wurde 2018 im Wiener Leopold-Museum ausgestellt. Eine Seitenansicht dieser Plastik motivierte zu dem hier gezeigten Bild. Durch die Beleuchtung entsteht ein Schattenbild, das die Figur besser erfassbar macht als die Seitenansicht des Originals. Dies lässt an die Aussage Leonardo da Vincis denken: "Nichts ist begreiflich ohne Licht und Schatten." Plinius führt sogar die Entstehung der Malerei auf ein Schattenbild zurück, das ein Mädchen aus Korinth von ihrem abreisenden Liebhaber erstellt habe. 70x50 cm, Mischtechnik, 2020 Back Yves Klein Nitsch Inspiriert von Hermann Nitsch und Jakob Gasteiger Hermann Nitsch trifft Jakob Gasteiger 70x50 cm, Mischtechnik, 2018 Das österreichische Wirtschaftsmagazin trend veröffentlicht jährlich ein Ranking der erfolgreichsten lebenden österreichischen Künstler. Im Jahr 2017 nahmen Hermann Nitsch Rang 1 und Jakob Gasteiger Rang 38 ein. Die Arbeiten beider Künstler besitzen hohen Wiedererkennungswert. Für viele von uns sind die Originale dieser Künstler unerschwinglich und/oder es fehlt der Platz, zwei neue Bilder zu hängen. Beide Probleme löst das vorliegende Werk, welche Arbeiten der beiden Künstler referenziert und eine platzsparende Synthese vornimmt. Back Kiefer Inspiriert von Anselm Kiefer Anselm Kiefer an der Donau 2016 wurden von Anselm Kiefer in einer großen und großartigen Ausstellung in der Albertina mehr als 30 Holzschnitte gezeigt, die sich vor allem mit dem viele seiner Arbeiten prägenden Thema des Rheins beschäftigen. Angeregt durch den 1993 entstandenen Holzschnitt "Der Rhein" habe ich dieses Motiv mit anderen Malmitteln (Öl und Bitumen) aufgegriffen, an die Donau transferiert und ortsspezifisch um Kahlenberg und Leopoldsberg ergänzt. 60x60 cm, Mischtechnik, 2016 Back FranzWest West Inspiriert von Franz West Zu Gast bei Franz West und Tamuna Sirbiladze 50x70 cm, Mischtechnik, 2017 F. West/T. Sirbiladze: Moonlight Foto: Andrea Pickl Um den Jahreswechsel 2016/2017 zeigte das 21er Haus in Wien die Ausstellung Franz West - Artistclub . Für diese Ausstellung wurde eine 2001 enstandene Installation rekonstruiert, die Franz West gemeinsam mit seiner Gattin Tamuna Sirbiladze gestaltet und ganz harmlos als "Moonlight " bezeichnet hat. Dieses Objekt wurde auch 2024 im Belvedere 21 in der Ausstellung "Tamuna Sirbiladze: Not Cool but Compelling " gezeigt. Franz Wests Arbeiten hatten sehr oft ironische Züge. So zeigt näheres Hinsehen die Ähnlichkeit zwischen Raumausstattung und der sich bloß durch die Bildrahmen unterscheidenden Kunst, was den Kunstgeschmack der Sammler hinterfragt. Im Rahmen der externen Ausstellung der Wiener Kunsthalle "In Between. Besuch der Franz West Bibliothek " war dieses Bild vom November 2017 bis Januar 2018 im ehemaligen Atelier von Franz West und Tamuna Sirbiladze zu sehen. Back Almagno Inspiriert von Roberto Almagno Schatten unter Robert Almagnos Biegungen 30x30 cm, Öl,2017; in Privatsammlung Roberto Almagno hat 2017 in der Galerie Frey in Wien fragile Holzskulpturen ausgestellt, die den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen scheinen. Bei geeigneter Beleuchtung ergänzen Schatten die fast unwirklichen Formen der Skulpturen. Die wunderbar verbogenen Skulpturen haben mich angeregt, ihre Formen und die dabei entstehenden Schatten auf zwei Dimensionen zu projizieren. Und angesichts der innenpolitischen Entwicklung in Österreich bot sich die Farbwahl an: Da Schatten schwarz sind, kam angesichts der Umfärbung der ÖVP für die kühnen Verbiegungen insbesondere die Farbe Türkis in Betracht. Back Inspiriert von bronzezeitlichen Logistikern Roter Ochsenhautbarren Ochsenhautbarren mit seltenen Mineralien Ochsenhautbarren mit Spinnweben Format je 50x70 cm, Mischtechnik, 2017 Ochsenhautbarren waren in der Spätbronzezeit im Mittelmeerraum weit verbreitet und bestanden überwiegend aus Kupfer. Sie dienten als Ladehilfsmittel für den Transport von Gegenständen, aber auch als Zahlungsmittel. In der Ausstellung "Ada Tepe – Das älteste Goldbergwerk Europas " im Kunsthistorischen Museum in Wien haben mich dort gezeigte Ochsenhautbarren und ihre unterschiedliche Farbigkeit fasziniert. Nachträglich habe ich gelernt, dass in Zypern und in einem ägyptischen Grab auch bildliche Darstellungen von Ochsenhautbarren existieren. Back HOME next gallery Ochsenhautbarren

  • Augmented Reality Physical_Artworks | knolmayer

    Erweiterung physischer Kunstwerke um digitale Elemente (Augmented Reality) Augmented Reality Art & Established Artworks Kunsthaus Zürich emphasizes that artists are important interpreters of artworks and open up new perspectives. Following this viewpoint we show that Augmented Reality Art can inspire additional interpretations of established physical artworks. Gerhard Knolmayer created first digital supplements to museal art at documenta 15 in 2022, based on metaspheres created by Sarah Montani and APTIQ . The most impressive extension is a video based on Jonathan Borofsky’s "Man Walking to the Sky ," which was presented 1992 at documenta 9. Unknown artist: Statue di Pugilatore, Mont'e Prama (ca. 800 BC) Museo Archeologico Nazionale di Cagliari Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Should we believe in Geoengineering as technological shield against Global Heating?" (2023) This museum also presents obviously suffering Statuette di Devoti, found at Guspini in Sardinia. Augmenting the heated globe in this environment suggests that these individuals may be suffering from the effects of global heating. Unknown artists: Statuette di Devoti, Guspini (ca. 3rd century BC) Museo Archeologico Nazionale di Cagliari Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Suffering from Global Heating" (2023) Mary has often been depicted as suffering. A particularly beautiful sculpture by a Franconian artist from the 16th century is on display at the Kunstmuseum Basel . In the years to come, her suffering could also be due to destroyed living conditions. Unknown Franconian artist: Maria (early 16th century) Kunstmuseum Basel Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Suffering because of future living conditions" (2024) The Belvedere in Vienna owns 18 enigmatic sculptures by Franz Xaver Messerschmidt , which were created at the end of the 18th century, and is displaying some of them for several years. The sculpture shown here is presented in the Wien Museum with the title "Die Einfalt im höchsten Grade" ("Simplicity in the highest degree"). Guess why Gerhard Knolmayer was tempted to add the Climate Sphere in front of this object. Franz Xaver Messerschmidt : "Die Einfalt im höchsten Grade " (Character Head 9)(after 1770) Wien Museum Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Photo, Print and Video: Gerhard Knolmayer: "Global Warming Denier" (2024) The Climate Sphere can also be used to augment other Character Heads by Messerschmidt that are on display at the Belvedere . Franz Xaver Messerschmidt : "Ein absichtlicher Schalksnarr" (Character Head 37) (after 1770) Belvedere Video: Gerhard Knolmayer: "With good humour I will survive!" 2025) Franz Xaver Messerschmidt : "Ein Erhängter"(Character Head 25)(after 1770) Belvedere Photo: Gerhard Knolmayer: "Being an activist is dangerous" (2025) It is often assumed that the expulsion from Paradise was the result of Eve offering Adam an apple. From a feminist perspective, however, the decisive mistake could be seen as giving men the earth and, as a result, extensive world domination. Lucas von Cranach the Elder : Adam and Eve in Paradise – The Fall of Man (1533) Staatliche Museen in Berlin, Gemäldegalerie / Albertina Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Did Eve offer Adam an Apple or the World?" (2025) Arnold Böcklin suggested a mask to Kunstmuseum Basel with a facial expression somewhat similar to Messerschmidt 's sculptures referenced above. Arnold Böcklin : "Draft for the Sixth Mask on the Garden Façade of Kunstmuseum Basel " (1871) Kunstmuseum Basel Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "What a nasty surprise!" (2024) Several works of art depict women who are more concerned with global issues than with their partners' immediate desires. We show a few examples. Friedrich von Amerling : "Die drei köstlichsten Dinge " (1838) Wien Museum Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Don't forget, the world is also very important" (2024) Arnold Böcklin : "Lovers in Front of a Shrubbery" (ca. 1865) Kunsthaus Zürich Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Concern for the World is more important now" (2024) Giulio Viotti : "Idyll at Thebes" (1872) Museo Revoltella - Galleria d’Arte Moderna , Trieste Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Photo: Gerhard Knolmayer: "The young lady is interested in world crises, but may also be interested in other activities" (2024) The sculpture " L'Âge d'airain " (1875/76) by Auguste Rodin is exhibited, among others, at the Kunsthaus Zürich . Rodin promoted the work’s multiple interpretations, stating, "There are at least four figures in it . " One of these interpretatione is that the sculpture depicts a suspended moment of human awakening to suffering. If the sculpture is augmented by the heated globe, the man's reaction can be interpreted as a desperate awakening about the effects of the climate crisis. Auguste Rodin : "L'Âge d'airain " (1875/76) Kunsthaus Zürich Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Painful Awaking in Climate Crisis" (2023) Global warming leads to higher sea levels and endangers coastal regions. And even the sea gods are obviously not coping well with the rising seas caused by the melting of the ice masses. Max Klinger : "Meergötter in der Brandung " (1883/84) Hamburger Kunsthalle Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "That's too much, even for gods of the sea!" (2024) While the Leopold Museum in Vienna has important artworks by Gustav Klimt on permanent display, the following painting was only on show in 2024 as part of a special exhibition of the Vienna Insurance Group's collection . Gustav Klimt : "Half-length portrait of a woman with hand on her forehead" (1884) Leopold Museum (Special exhibition of collection by the Vienna Insurance Group 2024) Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Why didn't we realize this earlier?" (2024) One of our descendants is concerned about the state of the Earth that we have left behind. He will have no room in his heart for our generation. Magnus Enckell : "Boy with Skull " (1893) Finnish National Gallery Ateneum Art Museum , Helsinki / Albertina Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "What a legacy you have left us!" (2025) Edvard Munch ’s oil painting "The Scream" is world-famous. In our composition, we augmented one of his watercolor lithographs by the Climate Sphere. Edvard Munch : "The Scream " (1895) PoMo , Trondheim / Leopold Museum Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Climate activist crying out for attention" (2025) Three wise women mourn because so many climate policy projects were shut down in 2025. George Minne : "The Three Holy Women at the Tomb " (ca. 1896) Museum voor Schone Kunsten , Ghent / Albertina Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "We are deeply saddened by the current developments" (2025) The famous Swiss artist Ferdinand Hodler was well connected and a member of both the Vienna and the Berlin Secession. Ferdinand Hodler : "Der Tag " (1904) Kunsthaus Zürich Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Will esotericism help?" (2024) At the same time, Swiss photographer Frédéric Boissonnas is also exploring occult methods. François-Frédéric Boissonnas : "The Dancer Madeleine G. dances under Hypnosis " (1904) Albertina / Leopold Museum Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Photo: Gerhard Knolmayer: "Who else needs to be hypnotized to realize the seriousness of the global warming?" (2025) Gabriele Münter and Wassily Kandinsky were close friends with the artist couple Alexej von Jawlensky and Marianne von Werefkin . The portrait shown here was created during a visit by Jawlensky to Münter's Murnau house, which shows Jawlensky listening uneasily to Kandinsky's innovative art theories. Gabriele Münter: "Zuhören (Bildnis Jawlensky) " (1909) Lenbachhaus München / Leopold Museum Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Our generation really could not expect this!" (Leopold Museum , 2023) The world's largest collection of Schiele paintings can be found in Vienna's Leopold Museum . Among other famous works, several expressionist self-portraits are on display. Egon Schiele : "Self-portrait with raised bare shoulder " (1912) Leopold Museum Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Photo: Gerhard Knolmayer: "Egon Schiele is shocked by today's data on Global Warming" (2024) As part of a collaboration with the collectors Gabriele and Werner Merzbacher , the Kunsthaus Zürich is showing 65 works of art on permanent loan, including works by the Brücke co-founder Ernst Ludwig Kirchner . Ernst Ludwig Kirchner : Two Nudes on a Blue Sofa (1910-1920) (on permanent loan, Merzbacher Collection ) Kunsthaus Zürich Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Despite this heat, we can't take anything else off" (2025) The nymph Daphne symbolizes change as she transformed into a laurel tree to escape Apollo. Dagobert Peche , in 2024/25 subject of the exhibition PECHE POP at the MAK in Vienna, was fascinated by transformations. The sculpture Daphne was carved from lime wood and colored for the Wiener Werkstätte n shop that opened in Zurich's Bahnhofstrasse in 1917. Today it belongs to the Salzburg Museum . In today's world of unexpected and disruptive change, would Dagobert Peche have seen Daphne as an allegory for the climate change we are witnessing? The big difference, however, is that Daphne wanted the change, and most of us are not in favor of it. Dagobert Peche : "Daphne " (1917) MAK ,Vienna: Exhibition PECHE POP (Courtesy Salzburg Museum ) Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Daphne – An allegory of climate change?" (2025) Similar to Franz Xaver Messerschmidt , Ernst Barlach also encourages to present a person who doubts climate change. Ernst Barlach : "The Doubter " (1917/1930) Ernst Barlach Haus, Hamburg / Leopold Museum Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "I am a free thinker - I don't trust scientific statements" (2025) Austrian sculptor Anton Hanak created an artwork titled "Der brennende Mensch – Du brennst und verbrennst" (1922), which is on display, among others, at the Lentos Kunstmuseum Linz. The title of this artwork was used as title of a book edition of Hanak's diaries . If we put the metasphere between his arms, the sculpture can be interpreted as a very early warning about a forthcoming climate crisis. Anton Hanak : "Der brennende Mensch – Du brennst und verbrennst" (1922) Lentos Kunstmuseum , Linz Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Early Warning" (2023) Jonathan Borofsky : "Man Walking to the Sky " (1992) Location: KulturBahnhof Kassel Metasphere creation: Sarah Montani and APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Dear climbers, it can't go on like this" (2022) The heating of the earth, symbolized by the reddened globe, should always be kept in mind. Thus, our Climate Sphere was applied in a variety of observations, ranging from considering physical artworks to everyday situations. An 8th century BC statue found at Mont'e Prama , Sardinia, carries a protective shield. Augmenting the giant by the metasphere raises the question of whether geoengineering can provide us with a technological shield against global warming. Paul Klee 's jester plays with balls. If one falls down, it is not a tragedy. It's a different story when jesters play with the earth - and perhaps gamble it away. Paul Klee : "Der Narr " (1922) Albertina, Permanent loan from Thomas Kirch Stiftung Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Photo: Gerhard Knolmayer: "A fool gambles with the world" (2023) Marianne von Werefkin 's work is characterized by quite different creative periods. Best known are her works created during her long partnership with Alexej von Jawlensky and her 'late work', created in Switzerland and best accessible in Ascona. Marianne von Werefkin : Le dos a la vie (1928) Museo Comunale d'Arte Moderna Ascona Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Photo: Gerhard Knolmayer: "At our age, we don't worry about the climate crisis" (2025) Neugier Franz-Albert Tröster creates sculptures whose expressiveness inspired Gerhard Knolmayer to add the Climate Sphere. Many thanks to Franz-Albert Tröster for the permission to show these results. Franz-Albert Tröster : "Neugier ", Swamp cypress (2001) Kulturkirche St. Jakobi , Stralsund Special exhibition: 1. Stralsunder Kunstschaufenster (2024) Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Curiosity alone will not solve the climate crisis" (2024) Franz-Albert Tröster : "Rufer", Pearwood (2011) St.-Nikolai-Kirche, Stralsund Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "Futile calls to the world" (2024) Snowmaking In a few years, the Alps will be largely glacier-free. This also applies to the most famous of its mountains, the Matterhorn. Lobbyists and others who play down the climate change reassure us that technical innovations will allow us to continue living as we do now, without making any sacrifices or changes to our behaviour. This dystopian depiction assumes that the upper class will be able to maintain its lifestyle. The climate-damaging contrails indicate a high volume of tourist air traffic. Future tourists will know the Matterhorn from photographs as a mountain that used to be covered by glaciers and snow. In an attempt to preserve this attraction of a bygone era, tourist managers have erected a huge crane to cover the mountain's rocks with snow. The artwork imagines that snowmaking on the Matterhorn has just begun, as the profitable ski slopes are now sufficiently covered. Realistically, we have to accept that some of the ideas proposed to 'solve' the climate crisis are as irreal as building a crane to an altitude of 4,500 metres. Gerhard Knolmayer : "Will innovations secure our lifestyle?" (2025) Dusty Art Studio & Gallery, Vienna Metasphere creation: Gerhard Knolmayer, Sarah Montani, APTIQ Video: Gerhard Knolmayer: "It is important to be realistic when it comes to innovation" (2025) Another page shows how the Climate Sphere may also be applied to everyday situations . If you want to generate the Climate Sphere on your own cell phone and to participate in the Citizen Art: Sferism for Future Movement , you find instructions on how to do this here . AR ART AR How to Create AR ART Climate Issues AR ART Everyday PAintings Climate Issues gALLERIES HOME

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    Was zuviel ist, wird weitergegeben - vielleicht kann es jemand brauchen? 80x60 cm, Collage: Karton auf Öl auf Leinwand, 2025 Die Collage ist ein kuratierter Beitrag zu der von der Bundesvereinigung der bildenden Künstler Österreichs ausgerichteten Ausstellung "Das Wasser, das du nicht trinken kannst, lass fließen" . Diese auf uralten Weisheitstraditionen beruhende Aussage empfiehlt, nicht an Ressourcen festzuhalten, die uns selbst nicht (mehr) nützen, aber anderswo Nutzen stiften können. In meiner Collage thematisiere ich die Frage, wie mit nicht mehr benötigten Objekten umgegangen werden soll. Die Vernichtung zum Beispiel von Kleidungsstücken belastet uns, weil wir vermuten, dass sie für andere noch nützlich sein könnten. Daher werden viele Kleidungsstücke Sammlungen zur Verfügung gestellt. Aus den Augen, aus dem Sinn – was mit den Objekten danach geschieht, dafür sind nun andere verantwortlich. Im August 2025 hat das Ergebnis einer Greenpeace-Aktion breites Medieninteresse gefunden, bei der einige gechippte Kleidungsstücke in Altkleidercontainern gespendet wurden, um ihre weitere Verwendung zu dokumentieren. Dabei zeigte sich, dass viele Objekte Tausende von km zurücklegen, um anderswo sortiert zu werden. Etliche Gegenstände werden letztlich als unverwertbar angesehen und in riesigen Mülldeponien z.B. in Ostafrika entsorgt oder in unökologischen Prozessen verbrannt. Die Collage unterstellt, ein Beschenkter habe ein 1000 Elemente umfassendes Puzzle erhalten. Er versucht, den Schenkenden gerecht zu werden und das Puzzle zusammenzusetzen. Doch er erkennt, dass er dies mit akzeptablem Zeiteinsatz nicht schaffen wird. 1000 Puzzle-Stücke sind für den ungeübten Puzzler zu viel. Aber kann das halbfertige Puzzle noch Nutzen bringen? Vielleicht als "Kunstwerk", das die oben skizzierten Verhaltensweisen hinterfragt? Quellen: Weiss, S., Die Recyclinglüge , in: ACT - Greenpeace Magazin Österreich, 2025, Nr. 3, S. 6-9. Stadler, S., et al.: GETRAGEN, GESPENDET, ENTSORGT: WO ALTKLEIDER WIRKLICH LANDEN , 2025-07. Pramer, P., Danter, A.: Weit gereist, dann verbrannt : Wo in Österreich gespendete Altkleidung landet, in: Der Standard 2025-08-13

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