Köpferl im Sand -
Eine Hommage an Arik Brauer

 

 

Die Berufsvereinigung (BV) bildender Künstler gestaltet die Ausstellung "Köpferl im Sand", die auf den Titel des gleichnamigen Liedes von Arik Brauer Bezug nimmt.
18 Mitglieder der BV stellen Arbeiten aus, die mit sehr unterschiedlichen Darstellungsmitteln und -techniken zu Themen Stellung beziehen, vor denen manche ihren Kopf in den Sand stecken.


Ort: Otto-Mauer-Zentrum, A 1090 Wien, Währinger Straße 2-4
Vernissage: 28. Oktober 2022, 18 Uhr

Zur Eröffnung spricht u.a. die älteste Tochter Arik Brauers, die Sängerin Timna Brauer.

Die Ausstellung ist vom 31.Oktober 2022 bis 2. Februar 2023 zu besichtigen. Aus organisatorischen Gründen bittet das Otto-Mauer-Zentrum um telefonische Vereinbarung eines Besuchstermins unter +43 664 8859 3864.

Den Titel und den Refrain des Liedes von Arik Brauer referenzieren mehrere Ausstellungsobjekte.

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Traxler-Pilgram Petra Vogelstrausspolitik Collage und Tinte auf Papier 50x50cm 2020 (003).

(c) Petra Traxler-Pilgram: Vogel-Strauss-Politik
 

Gabriele BINA Köpferl im Sand  Acryl Tusche Triptychon   3x 120x40cm 2022 (002).jpg

(c) Gabriele Bina: Köpferl im Sand

Mit Verlusten verschiedener Art dadurch, dass wir unsere Köpferln in den Sand stecken, beschäftigen sich ebenfalls mehrere Arbeiten:

Hirschkäfer - Zoom.jpg

(c) Natascha T. Walker: Insektensterben
 

203_Blue Pacific - High Rising DSC04702  .JPG

Das Bild thematisiert den Anstieg der Meere und die damit verbundene Überflutungsgefahr niedrig gelegener Landmassen an Hand sich in den Fluten verlierenden Sands.

Auch vor den Auswirkungen touristischen Verhaltens stecken wir unsere Köpfe gerne in den Meeressand.

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Elend, Gewalt und Krieg sind Sachverhalte, vor deren detaillierter Wahrnehmung wir unsere Köpferln lieber tief in den Sand stecken.

Farzaneh Parizad, Na, Baby, Wirds heiß, 110 x 80, Öl und Acryl auf LW.jpg
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(c) Leszek Wisniewski:
Meine vier Reiter der Apokalypse

 

*** derzeit kein besseres Foto verfügbar

Ob wir uns vor Corona verstecken oder das Virus ignorieren sollen, war ein Dauerthema der letzten Jahre. Ob wir Masken tragen sollen, ist weiterhin ein Thema.

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(c) Yoly Maurer: Gefallene Masken  

In der von Yoly Mauer aus Anlass des 110-jährigen Bestehens der Berufsvereinigung der bildenden Künstler gestalteten Multimedia-Präsentation "... trotz weltweit schwieriger Zeiten" wird eine Arbeit gezeigt, die sich mit der Trivialisierung von Long Covid beschäftigt.

Haben sich die dargestellten Personen wirklich nicht verändert?

Ist es eine Small-Talk-Formulierung, die beruhigen soll?

Das Bild ist 2020 entstanden. Zu diesem Zeitpunkt nahm man noch an, dass es eine Zeit "nach Corona" geben werde ...

Begegnung nach Corona.JPG

Weitere Arbeiten zum Ausstellungsthema mit Bezug zu Klimakrise und Plastikverschmutzung sind auch auf dieser Homepage zu finden.