Dusty Art dankt für viele positive Reaktionen
auf die neue Website

2020-01-01

Schon zweimal habe ich Deine beeindruckende Homepage aufgesucht. … Hoffentlich steigt die Hitze am Tag Deiner Vernissage nicht über 25 Grad; sonst bleiben die älteren Herrschaften wie ich lieber zuhause an der Kühle. Immerhin, sie werden entschädigt durch die fabelhafte Dramaturgie Deiner Homepage; sie legt ein glänzendes Zeugnis für Deinen ästhetischen Sinn ab – sowohl in den abgebildeten Werken wie im Rhythmus der Präsentation.

Beste Grüsse
Dein Michel

 

Prof. (em.) Dr. Michel Schaer
Burgdorf, Schweiz
Die Stimme der Kritik
https://www.stimme-der-kritik.org/

2020-01-03

Zu Deiner neuen Website gratuliere ich Dir herzlich. Sie gefällt mir sehr gut! Deine Bilder kommen bestens zur Geltung, und die Texte und Erklärungen runden das Ganze ab. Und der Hintergrund ist wunderschön.


Liebe Grüße


Ingrid M.
Aquarellistin
Wien

 

 

 

 

 

2020-02-04

Vielen Dank für Ihr Schreiben und den Link zu Ihren ausdrucksstarken Bildern! Wir freuen uns über Ihren Einsatz!


Mit lieben Grüßen

Greenpeace Service Team
Wien
http://www.greenpeace.at/

2020-01-02

Lieber Gerhard, eine schöne Webseite hast Du hier entstehen lassen! Ich wünsche Dir viele Menschen, die hier näher dran sein möchten und natürlich ein kreatives Zwanzigzwanzig. Herzliche Grüße nach Wien.

Ute


Ute Kleist
Freischaffende Künstlerin
Rostock, Deutschland
https://www.ute-kleist.de/

 

 

2020-05-03

In einem Rundmail an Interessenten unseres Studios haben wir über aktuelle Ereignisse und den im April 2020 neu entstandenen Arbeiten berichtet. Angeregt dazu wurden wir durch eine Aussage des erfolgreichen Galeristen Thaddaeus Ropac (Trend 2020-04-30, S. 119): "Was ich jetzt schon bestätigen kann, ist, dass die Künstler die Isolation bestens genutzt haben. … Ich erwarte mir einiges Großartiges aus den Ateliers. … Das wird eine neue Freude auslösen und eine neue Lust."  

Gerhard Knolmayer hat im Corona-Monat April u.a. nach dem Serendipity-Prinzip mit neuen Maltechniken und -mitteln experimentiert. Die dabei entstandenen Werke lassen viel Interpretationsspielraum. Knolmayer hat das nachstehend nochmals gezeigte Bild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

an ein im Wiener Belvedere präsentiertes Bild des Historienmalers Jaques-Louis David erinnert, das den Titel "Napoleon auf dem Großen St. Bernhard" trägt.

Eine sehr aktuelle Interpretation hat die Künstlerin Ute Kleist aus Rostock beigetragen, deren Bilder immer wieder faszinieren. Sie schreibt:

"Ein Land liegt brach. Alles Leben scheint unter der Verkrustung begraben zu sein. Zu schwer wiegt die Last und doch gibt es ein Aufbäumen, ein sich Schälen, ein Entstehen des Neuen aus dem Alten und nichts kann das verhindern. Ein Bild voller Symbolik, übertragbar auf den Menschen. Es gibt für alles eine rechte Zeit und einen richtigen Zeitpunkt, und jetzt ist die rechte Zeit und der richtige Augenblick für die Geburt des Neuen."

Gerne veröffentlichen wir an dieser Stelle weitere Interpretationen insbesondere der ebenfalls nach dem Serendipity-Prinzip entstandenen Arbeiten
 

- Bauchredner

- Corona Nightmare und

- Ziemlich kopflastig  (Scrolldown auf Abstract Artwork).

2020-05-13

Mich hat von den neu entstandenen Arbeiten insbesondere der "Bauchredner" näher interessiert. Der zugehörige Text auf Artoffer hat mich in der Interpretation bestärkt, dass hier (mehr oder weniger zufällig) der zurzeit mächtigste Mensch der Welt dargestellt wird: Die kühne Haargestaltung, die Gesichtsfärbung, die leichten Risse im oberen Kopfbereich und die große "Klappe" der Marionette als Symbol für Fox News – für mich liegt diese Interpretation sehr nahe.

Viele Grüße

Bernhard

2020-05-18

Heute ergänze ich aus gegebenem Anlass selbst das Gästebuch, weil ich nach Betrachten des nachfolgenden Cartoons im Standard (2020-05-13, S. 24) erwogen habe, den Namen "Napoleon" im Titel meines Bilds zu aktualisieren.


Enjoy

Gerhard Knolmayer

2020-06-09

 

Lieber Gerhard,

 

ich freue mich, dass Du in unserer literarischen Runde neulich darauf hingewiesen hast, dass in der Bildenden Kunst der Maler fast immer eine beobachtende Rolle einnimmt, während in der Literatur oft ein "Ich-Erzähler" existiert. Als eine der wenigen Ausnahmen hast Du auf Dein Bild "Kaiser Maximilian schwindelt" verwiesen, in dem die Schwindel erregende Situation aus dem Blickpunkt von Maximilian selbst dargestellt wird.

 

Es ist eine sehr moderne Perspektivenverschiebung, scheint mir: Aussen- und Binnenperspektive verschränkt, Fremdwahrnehmung in "Selbstwahrnehmung von aussen" verwandelt. Und das Ganze in eine bemerkenswerte Farbenpracht getaucht.

 

Mehrere Deiner Bilder umschreibst Du mit "Inspiriert durch", ein ja auch in der Literatur häufig wahrzunehmendes Phänomen - etwa Böll inspiriert durch David und Goliat oder Robert Walsers Jakob von Gunten durch vorangehende Entwicklungsromane. Was mich zu der Grundsatzfrage führt: Gibt es überhaupt ein bedeutsames geistiges Schaffen, das NICHT "inspiriert ist durch..."?


Deine Galerien habe ich mit Freude und Interesse betrachtet.


Mit herzlichen Grüssen

Walter

Univ.-Prof.(em.) Dr.Dr.h.c. Walter Dietrich
Bern

 

2020-09-11

In die Ausstellung "Natur&Zivilisation: Eine Zwischenbilanz" in der Orangerie des Botanischen Gartens Bern führte Oskar Bätschmann u.a. mit folgenden Worten ein:

"Die Kunsthistoriker tun nichts anderes als fragen. Früher haben sie Antworten oder Behauptungen geliefert und Urteile gefällt, und heute stellen sie Fragen.
 

Wir können hier den Umstieg machen zu den Werken von Gerhard Knolmayer, dessen Bilder auch mit dem Werk von Menschen zu tun haben, und zwar mit den katastrophalen Folgen für sie selbst und für die Welt. Es gibt da zum Beispiel eine Darstellung von acht bunt bekleideten kleinen Figuren auf Skiern, angeordnet in einer Reihe von links nach rechts, auf einer grossen weissblauen Fläche, die begleitet wird von einem schwarzblauen Strom mit kleinen weissen Inseln, hinter dem ein weisses Gebirge in den blauen Himmel aufsteigt. Es handelt sich um eine Kritik am grenzenlosen Tourismus, der keine Bedenken und keine Rücksicht irgendwelcher Art kennt, weder in der Antarktis noch am Mount Everest.
 

Ein weiteres grosses Thema ist das Dahinschmelzen der Gletscher durch die von Menschen verursachte Erderwärmung. Vom Kilimanjaro wird der künftig eisfreie Gipfel der früheren Erscheinung gegenübergestellt, oder es wird die dahinfliessende und abbrechende Pasterze am Grossglockner gezeigt, einem Gletscher, der ebenso legendär ist wie der Aletschgletscher. Ein weiteres grosses Anliegen ist die Kritik an der Vermüllung des Planeten als Folge– ich zitiere – 'eines bequemen, unbedachten Konsumverhaltens'.
 

Das ist Malerei als Kritik an unserem Verhalten, unserem hemmungslosen Verbrauch aller erdenklichen Ressourcen, ungeachtet aller negativen Auswirkungen. Literatur, die solche gesellschaftlichen Anliegen vertritt, nennen wir seit Jean-Paul Sartre „engagiert", und wir werden auch die Bilder von Gerhard Knolmayer als engagierte Malerei bezeichnen. Im Gegensatz zu den flüchtigen digitalen Bildern haben diese Gemälde eine Dauer und ein Beharren, und darin besteht ihre Wirkung. Sie werden sich fragen, ob Sie im nächsten Sommer wieder in die Antarktis zum Skilaufen gehen werden, oder Sie werden Ihren Plastikverbrauch noch mehr reduzieren."
 

Univ.-Prof.(em.) Dr. Oskar Bätschmann
forschte und lehrte als Kunsthistoriker an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Gießen und Bern. Er hat u.a. das zum Thema der Ausstellung passende Werk
Entfernung der Natur. Landschaftsmalerei 1750-1920, Köln: DuMont 1989
verfasst.

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