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Geologische Besonderheiten:
Lake Rotomahana und der Forggensee

270_Lake Rotomahana IMG_2037.JPG

Gerhard Knolmayer: "Lake Rotomahana - Lost Terracces" (2022/2024),
Mischtechnik auf Leinwand, 50x70 cm + Schattenfugenrahmen

271_Der Forggensee ___IMG_2039.jpg

Gerhard Knolmayer: "Der Forggensee: Temporär wechselnde Uferverläufe" (2024), Mischtechnik auf Leinwand, 50x70 cm + Schattenfugenrahmen

Die weltgrößten Silizium-Sinterablagerungen sollen sich in der neuseeländischen Region Bay of Plenty am Lake Rotomahana befunden haben. Sie wurden als "Pink and Whiter Terracces" beschrieben.

Die unterschiedlich gefärbten Terrassen wurden im 19. Jahrhundert wegen ihrer speziellen Farbigkeit zur größten Touristenattraktion Neuseelands, bis sie 1886 der Ausbruch des Vulkans Tarawera verschüttete und sie vermutlich im wesentlich angewachsenen See untergingen.

Das Bild ist eine Überarbeitung eines früheren Bildes mit dem Titel "Pink and White Terracces" (2022), in dessen Hintergrund nun auch der für das weitere Geschehen sehr wesentliche Vulkan positioniert wurde.

Auf den ersten Blick ähnelt die versunkene Landschaft dem bayrischen Forggensee dann, wenn dieser vom Lech durchflossene Stausee einen niedrigen Wasserstand aufweist. Der Wasserstand des Sees wird je nach Jahreszeit stark unterschiedlich festgelegt, wodurch sich im Zeitablauf sehr unterschiedliche Uferverläufe ergeben. Zuweilen lässt sich der Forggensee zu Fuß durchqueren.

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