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Inspiriert von Emil Nolde

Gerhard Knolmayer: Inspiriert von Emil Noldes "Meer III" (2022),
Acryl auf Leinwand, 50x70 cm + Schattenfugenrahmen

Surreale Variante zu Emil Noldes "Meer III" (2024)
Acryl auf Leinwand, 50x70 cm + Schattenfugenrahmen

Die farbenprächtigen expressionistischen Arbeiten Emil Noldes haben mich schon früh fasziniert und ich begegnete ihnen während meines langjährigen Aufenthalts in Kiel immer wieder, insbesondere in der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde in Niebüll, nahe der dänischen Grenze.

Expressionistische Farbexplosionen charakterisieren viele Bilder Emil Noldes, insbesondere auch seine vielfältigen Meeresdarstellungen. Im Gegensatz dazu stellt Nolde das Meer manchmal in sehr reduzierter Farbigkeit dar, wie etwa im Bild "Meer III" von 1913. "Eine Farbe", schreibt Nolde in seiner Autobiographie, "bestimmt durch ihre Nähe das Ausstrahlen der Nachbarfarbe, genau so wie in der Musik der Ton im Akkord von seinem Nachbarton seine Klangwirkung erhält."

Noldes großes Ölgemälde hat mich zu einem Acrylbild inspiriert, in dem die sich überschlagenden Wellen vor dem fast monochromen Hintergrund besonders deutlich zum Ausdruck kommen.

Zwei Jahre später aber wollte ich die fast einheitliche Farbgebung irreal verfremden und habe in grellen Farben ein surreales Pendant zu den ansonsten sehr ähnlichen Meeresdarstellungen geschaffen.

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